VfB Stuttgart - FC St. Pauli 2:0 (1:0)


Vor gut 23.000 Zuschauern fand die Partie zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC St. Pauli statt. Der VfB bemühte sich von Anfang an ein schnelles Tor zu machen, das gelang auch in der 11. Minute durch Tiffert. In der Folgezeit ließ der VfB ein wenig nach und Pauli kam besser ins Spiel, jedoch ohne klare Torchancen zu erspielen. Der VfB nützte die Angriffsbemühungen der Paulianer aus und versuchte durch Konter das 2:0 zu erziehen was jedoch misslang, so scheiterten Ganea und Seitz immer wieder vor dem Tor der Pauli-Spieler. Nach und nach verlor das Spiel jetzt an Tempo und beide Mannschaften zogen sich in ihre Hälfte zurück.

Nachdem sich Meggle auf der rechten Seite durch gesetzt hatte und alleine auf das VfB Tor zu lief, rannte Hildebrand heraus und spielte ihm den Ball weg. Als Meggle wieder aufgestanden war stieß er Hildebrand um, meiner Meinung nach hätte der Schiedsrichter ohne Wenn und Aber Meggle sofort die rote Karte geben müssen. Stattdessen gab der ihm die Gelbe. Beim VfB ließ nicht nur das Tempo sondern auch das Zweikampfverhalten nach, so dass wir glücklich waren mit der 1:0 Führung in die Pause zugehen. Denn Pauli hatte in den letzten 5 Minuten noch einmal das Tempo angezogen und brachte den VfB das ein und andere Mal in Verlegenheit. In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit machte Pauli das Spiel und der VfB setzte weiterhin auf Konter. Als jedoch immer wieder die Abwehr des VfB ins Schwimmen geriet, wechselte Magath aus und brachte für Tiffert Carnell.

Nachdem Wechsel stabilisierte sich die Abwehr und Pauli tat sich schwerer vor das Tor des VfB zu kommen. In der 74. Minute bekam Kientz wegen einem Ellenbogencheck gegen Hleb die Rote Karte. Denn Hleb baute gerade einen mustergültigen Konter für den VfB auf, denn Kientz nur durch dieses Foul unterbrechen konnte In der 75. Minute wechselte Magath aus und brachte für den erschöpften Todt Endress. Pauli erhöhte nun noch einmal den Druck um vielleicht sogar in Unterzahl den Ausgleich noch zu erzielen. Der VfB wechselte nun noch einmal aus und brachte für Ganea Adhemar. Er war auch derjenige, der für den VfB den Eckball heraus holte der zum 2:0 durch einen Kopfball von Endress führte.

Fazit: Der VfB gewinnt glücklich, da die Pauli-Spieler die Zweikampfschwäche des VfB nicht ausnutzen konnten und im Abschluss zu ungenau waren. Jedoch muss man sagen das der VfB in den ersten 25 Minuten das Spiel klar dominierte und zu dem Zeitpunkt schon mit 4:0 führen hätte müssen. Wenn man gerade diese ersten 25 Minuten betrachtet war es richtig in Zukunft auf die Jugend zu setzen.

Matthias